Brachen in Berlin : Verfahren zur Wiesenburg in Gesundbrunnen abgeschlossen

Noch so eine Berliner Brache, die verschwindet: Die Wiesenburg im Ortsteil Gesundbrunnen soll in Etappen bebaut werden.

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Ruinen auf dem Wiesenburg-Areal - sie sollen erhalten bleiben.
Foto: promo

Das Werkstattverfahren zur Zukunft der „Wiesenburg“, eine der großen städtischen Brachen im Ortsteil Gesundbrunnen, ist abgeschlossen. Einen eindeutigen Sieger in dem von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft degewo begleiteten Verfahren gab es nicht. Stattdessen soll das Beste aus zwei Entwürfen zusammengeführt und realisiert werden.

12.500 Quadratmeter groß ist die Fläche

„Die Architekturbüros ps wedding und Die Zusammenarbeiter sollen dabei mit Unterstützung der Büros Baupiloten und Klinkenberg Architekten Nutzungsideen und Bebauungskonzepte für das geschichtsträchtige Gelände mit einer rund 12.500 Quadratmeter großen Fläche entwickeln“, teilte die Degewo mit.

Wie viel Schadstoffe sind im Boden?


Zuvor muss noch geklärt werden, wie der Schallschutz bei den bestehenden Altbauten gewährleistet werden kann, die Schadstoffe aus dem Baugrund geborgen und dieser baureif gemacht werden kann, hieß es weiter. Die vorhandene Bausubstanz des früheren Obdachlosenheims soll erhalten bleiben und durch viergeschossige Neubauten ergänzt werden. Kleine 20 bis 55 Quadratmeter große Wohnungen sind geplant, die durch Gemeinschaftsbereiche ergänzt werden.

Drei Baufelder werden entwickelt


Das Projekt soll in drei Baufelder aufgeteilt werden, die unabhängig voneinander und „zeitlich versetzt“ realisert werden können. Der größte Teil der Neubauten befindet sich auf dem südlichen Teil des Geländes. Die bestehenden kulturell und gewerblich genutzten Gebäude sollen erhalten bleiben. Teile des Bestands wie die südliche Außenwand des Frauenasyls werden in Neubauten (für wohnungsnahe Werkstätten oder Ateliers) integriert. Das Gespräch über die Nutzungen und Zusammenführung der beiden Entwürfe soll fortgeführt werden.


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