Berlin : Brand in Dachstuhl: Wieder in einem Sanierungshaus in Prenzlauer Berg

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Schon wieder brannte in Prenzlauer Berg ein Dachstuhl: Nachdem zuletzt im Juli dieses Jahres in drei Dachböden von Sanierungshäusern Feuer gelegt worden war, traf es am frühen Donnerstagmorgen ein eingerüstetes Haus in der Paul-Robeson- Ecke Seelower Straße. Als die von einer Mieterin alarmierte Feuerwehr eintraf, war der Brand schon weit fortgeschritten. Der gesamte Dachstuhl mit 500 Quadratmetern brannte aus. Etwa 40 Mieter mussten während der Löscharbeiten das Haus verlassen. Drei Wohnungen im vierten Stock wurden stark beschädigt: Vom Dachgeschoss brannte die Decke durch, brennende Holzteile fielen in die Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Seit 1991 zählte die Polizei in Pankow rund 50 Brandstiftungen in Dachstühlen von Sanierungshäusern, sagt der Leiter des Brandkommissariats, Michael Havemann. Der Täter wurde nie gefasst. Seit dem Sommer 2000 treibt möglicherweise derselbe Brandstifter sein Unwesen im Nachbarbezirk. Wie schon in Pankow brechen die Feuer stets in den frühen Morgenstunden auf dem Dachboden aus. Es gebe jedes Mal eindeutige Spuren von Brandstiftung, sagt Havemann. Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Polizei eine Belohnung von 5000 Mark ausgesetzt.

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