BRAND UNTERM DACH : Wenn die Feuerwehr Probleme hat

DEUTSCHER DOM



Ein verheerender Brand zerstörte am 26. Oktober 1994 die Hallenkuppel des Deutschen Doms auf dem Gendarmenmarkt. Das Feuer war ausgebrochen, während Dachdecker am Flachdach unterhalb der Kuppel arbeiteten. Die Feuerwehr kämpfte mehrere Stunden lang gegen die Flammen – effektive Löscharbeiten waren erst möglich, nachdem die Kupferhaut der Kuppel durchgeschmolzen war und das Löschwasser das brennende Dach direkt erreichte. Der im Krieg zerstörte Deutsche Dom war wurde seit Mitte der 70er Jahre wiederaufgebaut. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten eröffnete dort im Herbst 1996 die Ausstellung „Fragen an die Deutsche Geschichte“. CANISIUS-KIRCHE

Im Mai 1995 brach nach Zündeleien von Jugendlichen ein Schwelbrand in der St. Canisius-Kirche an der Charlottenburger Witzlebenstraße aus. Unter der kupfernen Dachhaut zerstörten die Flammen den gesamten Kirchenraum. Bei den Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrmänner durch herabstürzende Dachteile verletzt, einer erlitt schwerste Verbrennungen. Die Kirche musste abgerissen werden. Nach jahrelangem Streit um die Architektur des Neubaus wurde dieser Ende Juni 2002 eingeweiht. how

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