Brandenburg : Fortführung von "Aktiv für Arbeit" gefordert

Die SPD-Landtagsfraktion plädiert für eine Fortführung des Programms "Aktiv für Arbeit". 30 Prozent der Teilnehmer sei ein Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit gelungen, so Fraktionsvize Sylvia Lehmann.

Potsdam - Das Programm solle auch in der neuen Förderperiode der EU ab 2007 unter Regie des Landes fortgesetzt werden, forderte Lehmann in Potsdam. "Aktiv für Arbeit" müsse unbedingt fortgesetzt werden, denn es helfe denjenigen, die am meisten Hilfe brauchten. Zielgruppe des Programms seien insbesondere Arbeitslose ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld I oder II und andere Langzeitarbeitslose.

Das Programm hat laut Lehmann bislang rund 5400 Betroffene erreicht. 30 Prozent der Teilnehmer sei der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit gelungen. Damit sei "Aktiv für Arbeit" eine Erfolgsgeschichte und solle weitergeführt werden.

Das Land will die Arbeitsmarktförderung neu strukturieren und überwiegend in so genannten Regionalbudgets zusammenfassen. Lehmann spricht sich im Falle des Programms "Aktiv für Arbeit" jedoch gegen eine Regionalisierung aus. Das Programm solle weiter vom Land mit EU-Mitteln umgesetzt werden. (tso/ddp)

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