Brandenburg : Neue Vogelgrippe-Gebiete ausgewiesen

Wegen des Herbstzugs der Wildvögel werden in Brandenburg die Vogelgrippe-Risikogebiete ausgeweitet. Betroffen sind vier Regionen in der Prignitz und im Havelland.

Potsdam - Erhöhtes Infektionsrisiko bestehe im Westen und Südwesten der Prignitz entlang der Elbe sowie im Havelland nördlich des Gülper Sees bis zur Kreisgrenze und im Süden um Ketzin herum, sagte Landestierarzt Claus Reimer. Das ist das Ergebnis einer landesweiten Untersuchung der Amtstierärzte.

Ab Montag müssen die Tiere von mehr als 200 Geflügelhaltern in den Gebieten für etwa zwei Monate in den Stall, wie Reimer sagte. In der Prignitz seien rund 150 Halter betroffen und im Havelland mehr als 50. Die Stallpflicht gelte zunächst bis Mitte Dezember. Bisher sei noch kein neuer Vogelgrippe-Fall in Brandenburg bekannt. Alle Geflügelhalter im Land sollten ihre Tiere vor dem Kontakt mit Wildvögeln so gut wie möglich schützen.

Bislang sind den Angaben zufolge das Gebiet um den Gülper See, der Südosten der Uckermark und die Peitzer Teiche bei Cottbus als Risikogebiet ausgeschildert. Der letzte Fall von insgesamt 21 Vogelgrippe-Befunden in Brandenburg war im Mai festgestellt worden. (tso/ddp)

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