Berlin : Brandstiftung im Ritz-Carlton

Das Feuer am 22. Januar wurde wahrscheinlich vorsätzlich gelegt

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Das Feuer im Luxushotel RitzCarlton ist nach den Ermittlungen der Polizei offenbar durch vorsätzliche Brandstiftung entstanden. Ein Ermittler bestätigte am Donnerstag, es gebe Hinweise, die auf eine Vorsatztat schließen lassen. Hinweise auf den oder die Brandstifter hat die Polizei bisher nicht, ebenso wenig auf ein Motiv.

Wie berichtet, war am Abend des 22. Januar im 12. Geschoss des Hotelgebäudes am Potsdamer Platz ein Feuer ausgebrochen. Im erst zehn Tage zuvor eröffneten Hotel hielten sich zu diesem Zeitpunkt 600 bis 700 Menschen auf. Sie mussten das Haus verlassen. Einige Hotelgäste standen sogar in Bademänteln auf der Straße und schauten dem Feuerwehreinsatz zu. Das Feuer war in den noch nicht fertig gestellten Appartements ausgebrochen, die in den sechs Etagen direkt über dem Hotel gebaut werden. Nach Auskunft der Polizei hatten vier Kubikmeter Bauschutt gebrannt. Die Bauarbeiter hatten gegen 17 Uhr das Haus verlassen, gegen 18.20 Uhr war das Feuer entdeckt worden.

„Das Bild der Brandspuren“ deute auf eine vorsätzliche Tat, sagte ein Polizeisprecher, ohne Einzelheiten zu nennen. Bereits wenige Tage nach dem Brand war von Brandstiftung gesprochen worden – allerdings von fahrlässiger. Aber schon damals hatten die Brandermittler auch eine Vorsatztat nicht vollkommen ausgeschlossen.weso

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