Berlin : Bravorufe für die Diva

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Mit Nadel und Faden. „Lebensfäden – Genähte Erinnerungen“ heißt eine Ausstellung, die am 1. November um 19 Uhr im Kleisthaus in der Mauerstraße 53 eröffnet wird. Darin werden Quiltarbeiten aus Litauen, den neuen Bundesländern und Berlin gezeigt. Die Quilts – eine künstlerische Verarbeitung von Stoffen – wurden von Mitgliedern der Patchworkgilde Deutschland aus der Region Ost gemeinsam mit litauischen Quilterinnen hergestellt und stehen in der Ausstellung zum Großteil zum Verkauf. Geöffnet ist die Ausstellung bis zum 16. Dezember, montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.

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„Blätter fallen“ in Steglitz. Unter dem Motto: „Die Blätter fallen, fallen wie von weit. . .“ findet am 2. November, 20 Uhr, in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55, eine Literatur-Veranstaltung mit Musik statt. Karl-Heinz Barthelmeus liest Glanzlichter aus Rainer Maria Rilkes Gesamtwerk, dazu spielt Christian Zacker unter anderen Klaviermusik von Janacek, Debussy und Schostakowitsch. Wer am 2. November keine Zeit hat: Der Abend wird am 3.November um 19 Uhr wiederholt – im Centre Bagatelle, Zeltinger Straße 6 in Frohnau. Telefon: 815 3604.

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Beauty-Termin. Am 1. November präsentriert der Star-Visagist Tom Pécheux des japanischen Kosmetik-Konzerns Shiseido im Beauty Departement des KaDeWe den aktuellen Look für Herbst und Winter. Bis zum 6. November kann man sich bei Shiseido aber auch mittels eines Computers Haut und Haare analysieren lassen. hema

Nach der Dietrich ist es nun die Callas, die im Renaissance-Theater gefeiert wird. Judy Winter wurde dort mit ihrer „Marlene“ gefeiert, jetzt hat dort Daniela Ziegler mit ihrer „Meisterklasse“ Erfolg. So hat Terrence McNally sein Stück über Maria Callas genannt, das am Freitagabend Premiere hatte. Für ihre Darstellung der Operndiva, deren Leben mehr tragisch als glücklich war, wurde die gebürtige Berlinerin mit lang anhaltenden Beifallsstürmen, begeisterten Pfiffen und Bravorufen belohnt – unter anderen von Bundesminister a.D. Egon Bahr, von Susanne Juhnke und Künstlerkollegen wie Ursula Heyer, Ursela Monn, Gerd Wameling und Georg Preuße. Anouschka Renzi zeigte Haare statt ihre geliebte Schiebermütze und vertrat im Renaissance-Theater ansonsten allein den üblichen Tross von Judy Winter. Die konnte Daniela Ziegler nicht zu ihrem Erfolg als Callas gratulieren – Judy Winter ist mit Thomas Fritsch in Hamburg auf „Hochzeitsreise“. So heißt das Stück im ErnstDeutsch-Theater, für das die beiden gerade proben – am 11. November soll Premiere sein. Die Callas alias Ziegler kann man im Renaissance-Theater bis zum 14. November besuchen, dann erst wieder vom 25. Dezember bis zum 2. Januar. In der Zwischenzeit spielt sie die böse Schwester von Maximillian Schell – die 2. Staffel der ZDF-Serie „Der Fürst und Mädchen“ wird gerade gedreht. hema

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