Berlin : Britzer Mühle: Hart am Wind

Unter den Nummern 604 20 57,700 96 06-20 k&oum

Die Britzer Mühle ist fit zum Saisonstart. Gestern montierten Fachleute aus Dresden die so genannte Windrose. Das ist der kleine "Propeller", der das drehbare Oberteil, die Kappe, samt großen Fügelkreuz immer am Wind hält. Die Windrose reagiert nur auf Seitenwind, dessen Kraft über Zahnräder die Drehung der 27 Tonnen schweren Kappe bewirkt. Immerhin 4400 Drehungen des "Propellers" sind nötig, um das Oberteil einmal rundherum zu bewegen - keine leichte Aufgabe für ein Holzbauwerk. Bevor diese englische Erfindung im 18. Jahrhundert Einzug im Mühlenbau hielt, mussten die Müller per Seilwinde selbst Hand anlegen. Bei der Britzer Mühle, die 1865 erbaut und zur Bundesgartenschau 1985 wieder funktionstüchtig gemacht wurde, mussten in den vergangenen Wochen wichtige Holzteile ausgetauscht werden.

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