Berlin : Brutale Räuber misshandelten Frau in ihrem Einfamilienhaus

50-Jährige wurde mit Messern bedroht, geschlagen und bestohlen

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Die beiden Räuber handelten kaltblütig und brutal. Ohne Hemmungen stiegen sie am Samstagabend in das Haus einer allein lebenden 50jährigen Frau an der Heerstraße in Spandau ein – die Frau hatte gerade ein Fenster im Erdgeschoss geöffnet und war kurz in einen anderen Raum gegangen. Als sie wenig später zurückkam, stand sie plötzlich zwei maskierten Eindringlingen gegenüber. Da war es 19 Uhr. Knapp vier Stunden dauerte danach das Martyrium der Frau. Sie wurde bedroht, misshandelt, verletzt und beraubt.

Die beiden Einbrecher schlugen und traten auf ihr Opfer ein und zwangen die Hausbesitzerin, ihren Schmuck und Geld herauszugeben. Dabei bedrohten sie die Frau auch mit Messern. Dann fesselten die beiden Männer ihr Opfer an ein Rohr und durchsuchten das gesamte Haus in aller Ruhe nach weiteren Wertgegenständen. Erst gegen 22.45 Uhr konnte sich die verletzte Frau befreien und Hilfe holen. Ein Rettungswagen der Feuerwehr brachte sie zur stationären Behandlung in das Spandauer Waldkrankenhaus.

Ob die Räuber die Frau vorher beobachtet hatten oder sie sogar irgendwoher kannten, ist offen. Zumindest müssen sie das Haus so lange ausgespäht haben, bis klar war, dass die Frau alleine dort lebt. Bei den maskierten Tätern handelt es sich vermutlich um Osteuropäer. Sie sprachen gebrochen Deutsch. Die Männer sind etwa 1,70 Meter groß und trugen beide blaue Jeans und dunkle Anoraks.

Nähere Angaben konnte die Überfallene noch nicht machen. Sobald es der Verletzten besser geht, will die Kriminalpolizei sie erneut befragen. Wie hoch die Beute der Räuber war, wollte die Polizei gestern nicht beziffern. Zeugen des Überfalls gibt es nicht: Die Frau wohnt ganz allein nur wenige Meter von der Stadtgrenze entfernt in Höhe Nennhauser Damm. Wie es gestern bei der Polizei hieß, seien derartige Raubüberfälle sehr selten. Meist kämen Einbrecherbanden in Abwesenheit der Bewohner, weil sie das Tageslicht und etwaige Zeugen scheuten. Wie berichtet, gilt Falkensee derzeit als Lieblingsziel der meist aus Südosteuropa stammenden Einbrecherbanden.Ha

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