Berlin : Bürger müssen länger warten

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In den Bezirken werden die Bewohner die Auswirkungen des Senatsbeschlusses spüren. Etwa in CharlottenburgWilmersdorf müssen laut Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen 1,8 Millionen Euro beim Personal eingespart werden. Rund 50 der 3000 Stellen erhielten einen Streichvermerk, die Arbeit wird ja auf weniger Beschäftigte verteilt. Wird 2003 der zentrale Stellenpool eingeführt, gehören diese Stellen nicht mehr zum Bezirk. Durch die Mehrarbeit würde das jedoch nicht ausgeglichen. Die Bürger müssten laut Thiemen etwa mit längeren Wartezeiten im Sozialamt und bei der Bearbeitung von Ausbildungsförderungsanträgen rechnen, und auch die Grünflächenpflege könne betroffen sein. babs

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