Berlin : Bürgerinitiative kämpft gegen Möbelhaus am Bahnhof Halensee

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Die Pläne der österreichischen Lutz Gruppe („Möbel Neubert“) für ein Einrichtungshaus am ehemaligen Güterbahnhof Halensee stoßen auf Widerstand: Sowohl die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf als auch eine neu gegründete Bürgerinitiative kritisieren das Vorhaben. Anwohner sorgen sich vor allem vor der zu erwartenden Verkehrsbelastung, während 29 auf dem Gelände ansässige Betriebe mit 196 Mitarbeitern um ihre Existenz fürchten.

Bei einer Versammlung der Bürgerinitiative kündigten Vertreter dieser Firmen – darunter Autozubehör- und Baustoffunternehmen – am Mittwochabend ihre Bereitschaft an, das Gelände zu erwerben. Die Bahn-Tochter Vivico hat es allerdings bereits an die Möbelkette verkauft. Den Betrieben auf dem Areal wurde zum März 2006 gekündigt. Die Firmen verlangen ein längeres Bleiberecht, zumal die Planung des Einrichtungshauses mit 30 000 Quadratmetern Verkaufsfläche einige Zeit dauern werde. CD

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