Berlin : Bürgerpreis: Kiez-Projekte ausgezeichnet

Neuköllner Stiftung lobte ehrenamtlichen Einsatz

Maren Sauer

Für nur einen Gewinner konnte und wollte sich die Jury nicht entscheiden, also machte sie aus einem gleich drei Preise: Der „Neuköllner Bürgerpreis“ wurde gestern in einen Hauptpreis und zwei Anerkennungspreise aufgeteilt und an das Gemeinschafts-Projekt „Morus 14 e. V. und die Tafel im Rollbergkiez“ sowie die Initiative „Wir leben gern in Gropiusstadt“ und die „Gruppe für Togo“ vergeben.

Im April 2002 entstand „Morus 14“, wo Nachbarn füreinander kochen und miteinander essen. Dabei kämen bis zu 100 Personen unterschiedlicher Generationen, Konfessionen und Nationen am Tisch zusammen. Ebenso viele Aktive kämen auch zu den Veranstaltungen der Initiative „Wir leben gern in Gropiusstadt“. Die Gruppe ging in diesem Mai aus einem Integrationsprojekt für Aussiedler hervor und hat es sich zum Ziel gemacht, mit Sportangeboten Migranten aus der Isolation zu locken. Die „Gruppe zu Togo“ wurde dafür ausgezeichnet, dass sie im Rollberg-Kiez Aufmerksamkeit und Engagement für die Probleme in Togo erzeugen konnte.

Insgesamt hatten sich 39 Gruppen für den Bürgerpreis beworben. Jede einzelne habe einen Preis verdient, sagte Stiftungskoordinator Kurt Anschütz. Ihre Arbeit trage maßgeblich zum sozialen Zusammenhalt im Bezirk bei.

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