Berlin : Bundespresseball: "Zum Interconti gibt es keine Alternative"

Wie ist der Abend aus Ihrer Sicht gelaufen?

Der zweite Bundespresseball ist gelaufen. Damit es nicht - wie 1999 - zu Drängelszenen am Kanzlertisch kommt, gab es Arbeitsbeschränkungen für Journalisten. Matthias Oloew sprach mit dem Chef-Organisator Alfred Gertler über den Verlauf des Abends.

Wie ist der Abend aus Ihrer Sicht gelaufen?

Sehr gut. Wir sind sehr zufrieden, es hat sich keiner der Gäste beschwert. Außenminister Fischer sagte mir am späten Abend, wenn es immer so ist, kommt er sicher wieder zum Bundespresseball.

Haben sich Ihre Arbeitseinschränkungen für die Presse durchgesetzt?

Ja. Die meisten Kollegen haben sich daran gehalten, nach 21 Uhr nicht mehr im großen Saal und ab 22 Uhr gar nicht mehr zu fotografieren.

Also stehen die Chancen gut, dass Kanzler und Bundestagspräsident nächstes Mal wieder dabei sind?

Darauf haben wir natürlich keinen Einfluss, aber wir würden uns freuen, wenn die Politiker den Ball als Amüsement und nicht als Pflicht auffassen würden.

2001 gibt es den 50. Bundespresseball - wieder im Interconti?

Davon gehe ich aus, aber darüber entscheidet natürlich der Vorstand der Bundespressekonferenz und nicht ich allein. Aber fest steht: Es gibt in Berlin keine Alternative zum Interconti.

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