Bundestagswahl : „Ich frage einfach meine Mutter“

Wir haben einige Berliner, Brandenburger und Hamburger befragt, für wen sie abstimmen werden. Wie treffen Sie ihre Wahl? Diskutieren Sie mit!

Sandra DasslerD

Janna T., 20, Auszubildende, Berlin

Ich habe nicht so viel Ahnung von Politik, deshalb gehe ich ins Internet, suche nach neutralen Aussagen zu den Parteien und Kandidaten und frage einfach meine Mutter. Die kennt sich aus und ihr vertraue ich total.

Sven Terzyk, 23, Student, Berlin

Ich habe mich im Vorfeld schlau gemacht, sogar mit dem Wahlomat versucht herauszufinden, welche Partei zu mir passt. Aber was dabei rausgekommen ist, hat mir gar nicht gefallen. Nun werde ich noch einmal mit meiner Freundin reden und dann endgültig entscheiden.

Falko Mieth, 46, Grafikdesigner, Berlin

Ich schwanke noch zwischen zwei Parteien und werde deshalb noch einmal – ganz rational – durchkalkulieren, was strategisch gesehen das Beste ist – auch, um zu verhindern, dass eine andere Partei an die Regierung kommt.

Martina Kalläne, Angestellte, Blankenfelde

Ich weiß, wen ich nicht wählen will, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich meine Stimme einer großen Partei oder einem Außenseiter gebe. Aber wenn die große Partei im Fernsehen noch mal richtigen Mist erzählt, dann wähle ich den Außenseiter. Auch wenn es vielleicht eine verschenkte Stimme ist. Besser als nicht wählen.

Maria Hübner, 24, Mediendesignerin, Berlin

Ich habe mich zwar noch nicht entschieden, aber das heißt nicht, dass ich mein Kreuz wahllos setzen werde. Ich informiere mich noch einmal im Internet, spreche mit Freunden und werde dann wahrscheinlich die Partei wählen, die wenigstens versucht, einen Teil ihrer Versprechen einzuhalten. Also jene Partei, zu der ich das größte Vertrauen habe.

Marcel Ludwig, 22, Kfz-Mechaniker, Berlin

Politik interessiert mich eigentlich nicht so sehr, aber wählen möchte ich trotzdem. Ich gehe am Sonnabendabend auf eine Party und hoffe, dass da auch über die Wahl geredet wird. Da kann ich mir dann auch eine Meinung bilden.

Angela Schmid, 19, Auszubildende, Hamburg

Ich suche noch schnell im Internet nach neutralen Aussagen zu den Parteien und Kandidaten. Und ich werde mir auf jeden Fall ihre Wahlprogramme ansehen und dann entscheiden, was am besten zu mir passt.

Uschi Meier, 49, Reinigungskraft, Oranienburg

Ich gehe auf jeden Fall wählen, muss aber feststellen, dass mir vor vier Jahren die Entscheidung wesentlich leichter gefallen ist. Ich werde einfach noch mal ausführlich Nachrichten hören und dann meine endgültige Wahl treffen.

Lutz Hoffmann, 56, Baumaschinist, Oranienburg

Ich informiere mich intensiv durch das Fernsehen. Bevor ich am Sonnabend einschlafe, will ich mich spätestens entschieden haben – nicht erst am Sonntag in der Wahlkabine. Sandra Dassler

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