Berlin : Bunt wie eine Punkfrisur

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Die Kneipenszene in SO 36 ist bunt wie eine Punkfrisur, wenngleich die wilden Zeiten vorbei sind. Im „MöbelOlfe“ am Kottbusser Tor lässt es sich billig beim Bier aushalten. Der „Würgengel“ ein paar Schritte davon entfernt (Dresdener Straße 122) empfiehlt sich für Cocktails. Praktisch: Im „Gorgonzola-Club“ nebenan lässt es sich lecker speisen. Ein Muss: Der „Bierhimmel“ in der Oranienstraße 183. Wer sich traut, kann auch ins „Roses“ (Nr. 187) gehen: Aus der plüschigen Kneipe ist so mancher erst im Morgengrauen aufgetaucht. ling

Galerie Bremer. Ein Urgestein der West-Berliner Bar- und Galerieszene. Von Anja Bremer und Rudolf van der Lak gegründet, seit 1955 in der Fasanenstraße 37 täglich (außer So.) 20-2 Uhr früh geöffnet; vorne die Galerie, dahinter die von Hans Scharoun entworfene, noch original erhaltene Bar. Und van der Lak mixt mit 84 Jahren hinter der Bar noch immer die Drinks . . . cs

Café Moskau. Wer hier russische Spezialitäten wie Pelmeni oder Soljanka essen will, der kommt etwa 15 Jahre zu spät. Zu DDR-Zeiten diente der Bau in der Karl-Marx-Allee 34 zwar als Nationalitätenrestaurant, doch heute wird nur heiße Musik serviert. Der Klotz aus den Endsechzigern gilt als einer der angesagtesten Clubs der Stadt. Musikprogramm und Publikum sind so vielfältig wie nirgends in Berlin. An dem einen Abend treffen sich die Hiphoper, am anderen die Electro- oder Housefans zum Clubben. Und jeden Sonntags feiert hier das schwule Berlin seine gmf-Party.ling

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