Berlin : Busschubserin schuldunfähig

Landgericht: 34-Jährige in Psychiatrie unterbringen

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Nach mehreren Attacken auf Passanten muss sich seit gestern eine 34-jährige Frau vor dem Landgericht verantworten. Zuletzt hatte sie im Juli vorigen Jahres eine Rentnerin an einer Bushaltestelle in Neukölln mit Wucht gegen einen einfahrenden Bus gestoßen. Die 63-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf, einen dreifachen Bruch am linken Unterarm und drei gebrochene Finger. Die vermutlich psychisch kranke Beschuldigte soll außerdem während der Fußball-Weltmeisterschaft eine Gruppe von Fans mit leeren Glasflaschen beworfen und nach Passanten getreten haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau auf Grund einer mentalen Erkrankung jeweils schuldunfähig war und möchte sie dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik unterbringen. K. G.

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