• BVG bringt vorerst keine weiteren Spiegel an Vor Umrüstung der Busse wartet Unternehmen auf TÜV-Gutachten

Berlin : BVG bringt vorerst keine weiteren Spiegel an Vor Umrüstung der Busse wartet Unternehmen auf TÜV-Gutachten

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Die BVG hat an ihren Bussen noch keine zusätzlichen WeitwinkelSpiegel angebracht, die den toten Winkel verkleinern und so Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern beim Abbiegen verhindern können. Der BVG-Vorstand hatte zwar fast unmittelbar nach dem tödlichen Unfall eines Kindes, das Ende März in Charlottenburg von einem abbiegenden Lastwagen überfahren worden war, angekündigt, dass alle ihre 1400 Busse mit einem besonderen Spiegel ausgestattet würden. „Wir warten nicht auf entsprechende Verordnungen, sondern handeln selbst“, sagte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Graf von Arnim am 2. April.

Bislang wurden 200 Fahrzeuge mit einem Weitwinkel-Spiegel ausgestattet. Ein TÜV- Gutachten, das die Umstellung erlauben soll, werde für heute erwartet, sagte BVG-Sprecher Klaus Wazlak gestern. Die Frage, warum die BVG vor der Ankündigung nicht erst das TÜV-Gutachten abgewartet hat, ließ sich gestern nicht klären. Wegen der besonderen Bauweise der Busse sei es kaum möglich, weitere Außenspiegel wie etwa den Dobli-Spiegel anzubringen – das hatte die BVG bereits Anfang April erkannt. Durch die verglasten Vordertüren hätten Busse ohnehin schon einen wesentlich kleineren toten Winkel als ein Lastwagen, hieß es. kt

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