Berlin : BVG-Chef starb an Lungenembolie

Der Chef der Berliner Verkehrsbetriebe, Andreas Graf von Arnim, ist an einer mehrfachen Lungenembolie gestorben. Das ergab laut Staatsanwaltschaft die Obduktion am Dienstag. Damit wurden Angaben der Polizei korrigiert, die von einer Herzembolie gesprochen hatte.

Berlin (05.04.2005, 17:37 Uhr) - Ob zwischen dem Tod und einem Verkehrsunfall von Arnims im Februar auf der Stadtautobahn in Charlottenburg ein Zusammenhang besteht, müssten aber erst weitere Untersuchungen klären, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Michael Grunwald mit.

So werde unter anderem die Krankengeschichte von Arnims gutachterlich ausgewertet. Mit dem Ergebnis der Untersuchungen sei erst in einigen Wochen zu rechnen. Von Arnim war am 30. März im Alter von 46 Jahren während einer Physiotherapie im Krankenhaus zusammengebrochen und konnte nicht wiederbelebt werden. Ein Polizeisprecher hatte am Dienstag gesagt, nach der Obduktion sei klar, dass die Embolie durch eine Thrombose verursacht wurde, die von einer Beinverletzung nach dem Unfall stamme. Dabei war ein Laster auf den Kleinwagen von Arnims aufgefahren. Der BVG-Chef galt als gesund und sportlich. (tso) (tso)

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