Berlin : BVG erstellt neues Konzept für Sicherheit

Die BVG lässt ein neues Sicherheitskonzept für ihre Bahnhöfe und Fahrzeuge durch externe Gutachter erstellen. Geklärt werden solle unter anderem, auf welchen Strecken Begleitpersonal mitfahren soll und zu welchen Zeiten dies erforderlich sei, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Dem Vernehmen nach kostet das Gutachten knapp 50 000 Euro. Mitarbeiter auf Bahnhöfen erzeugten mehr Sicherheit als Videokameras, sagte gestern der Datenschutzbeauftragte Alexander Dix im Verkehrsausschuss des Parlaments. Obwohl der Nahverkehr als vergleichsweise sicher gilt, haben mehrere Verkehrsunternehmen das Sicherheitspersonal verstärkt. Beispiele sind Frankfurt am Main und Stuttgart. Auch bei der BVG habe es sich bewährt, Busse vor allem im Schülerverkehr durch Mitarbeiter begleiten zu lassen, sagte BVG-Vorstand Lothar Zweiniger. Unerfüllt blieb der mehrfach geäußerte Wunsch, nachts Begleitpersonal in die Fahrzeuge zu schicken. Stuttgart hat für seine Bahnen dafür zusätzliches Geld bewilligt. Bis November soll der U-Bahnhof Kottbusser Tor zu einer Modellstation für Videoüberwachung ausgebaut werden. Pläne gibt es schon seit 2008. kt

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