Berlin : BVG fährt weniger Verlust ein

Die S-Bahn-Krise lässt die BVG die Zukunft optimistischer planen. Weil man erwartet, dass ein großer Teil der jetzt von der S-Bahn abgesprungenen Fahrgäste auch im nächsten Jahr bei der BVG bleiben wird, rechnet das Unternehmen damit, dass sich der Verlust im nächsten Jahr erheblich reduzieren wird. Da auch die Energiekosten niedriger sind als beim Aufstellen des Planes und unter anderem auch die Zinsbelastungen sowie die Sachkosten geringer ausfallen, soll sich der Verlust nach Tagesspiegel-Informationen gegenüber dem ursprünglichen Plan um 33,8 Millionen Euro verringern – auf dann immer noch 79,9 Millionen Euro. Die Zahlen werden offiziell am Montag im Aufsichtsrat vorgestellt.

Auch für die kommenden Jahre hofft man bei der BVG, dass die jährlichen Verluste geringer ausfallen könnten, als in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen war. Dabei rechnet man damit, dass die Tarife von 2011 an um durchschnittlich 1,5 Prozent steigen werden. Zudem will das Unternehmen weiter die Zahl der Fahrgäste pro Jahr steigern. So soll vermieden werden, dass die BVG Milliardenschulden anhäuft. kt

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben