Berlin : BVG: Familien sollen günstiger fahren - Senator fordert billigere Schülerkarten

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Fahrten mit Bahnen und Bussen in Berlin sollen für Familien billiger werden. Einen "Familienrabatt" will Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) in Verhandlungen mit der BVG erreichen. Vor allem Schüler sollen weniger zahlen müssen. Gedacht ist an einen Preisnachlass ab dem zweiten Kind. Die Stadtentwicklungsverwaltung ist Genehmigungsbehörde für die Tarife im Nahverkehr der Stadt. Sie hat der nächsten Preiserhöhung zum 1. August, bei der auch die Schülerkarten teurer werden, zugestimmt. Je nach Tarifgebiet müssen Schüler für ihre Monatskarten dann zwischen 62 Mark und 98 Mark zahlen.

Vergünstigungen für Familien hatte die BVG 1995 abgeschafft, nachdem der Senat die Zuschüsse dafür gestrichen hatte. Ob es für einen "Familienrabatt" einen Ausgleich aus der Landeskasse gibt, ist bisher nicht geklärt. Die günstigeren Preise könnten frühestens zum Beginn des neuen Schuljahres im September angeboten werden.

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