Berlin : „Cabaret“: Das Musical kehrt zurück

Christian Suhrbier

„Cabaret“ kommt nach Berlin und damit an seinen Ursprungsort zurück. Ab dem 23. Oktober wird der Musical-Klassiker sechsmal wöchentlich in der „Bar jeder Vernunft“ über die Bühne gehen. Dann verwandelt sich das Spiegelzelt in den legendären Kit-Kat-Klub des Berlins der dreißiger Jahre, wo die Nachtklubtänzerin Sally Bowles strahlend ihre Show durchzieht, während die Nationalsozialisten die Macht übernehmen und sie erfährt, dass ihr Freund eine Beziehung zu ihrem heimlichen Geliebten unterhält.

„Ich mag eigentlich keine Musicals“, sagt Regisseur und Choreograf Vincent Paterson. „Cabaret“ sei eine Ausnahme, weil es statt um eine Handlung eher um eine Idee konzipiert wurde. Der Amerikaner hat sich vor allem als Video- und Tour-Choreograf für Madonna und Michael Jackson einen Namen gemacht.

Die Hauptrolle der Sally Bowles übernimmt die aus dem Kinofilm „Anatomie“ bekannte Schauspielerin Anna Loos. „Das ist eine Rolle, die ich mir immer erträumt habe“, schwärmt die 34-Jährige.

Mit geschätzten 450000 Euro ist „Cabaret“ die teuerste Produktion in der zwölfjährigen Geschichte der Bar jeder Vernunft. Vier Monate soll das Musical laufen, dann wird über eine Verlängerung entschieden.

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