Berlin : CATERING UND VIP–BEREICHE

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Seit dem Heimspiel gegen den SC Freiburg dürfen die Fans erstmals seit Ende der achtziger Jahre wieder Vollbier im Stadion trinken. Das kommt von der WarsteinerBrauerei, die mit 15 Schankwagen im Einsatz ist. Das Bier wird in weißen Containern neben dem Osttor gelagert, wie viel Liter es letztlich sind, wird bei Warsteiner nicht verraten. Bei den Fischbrötchen sind Bismarck-Hering und Matjes die Renner, heißt es bei der Firma Heidi Lachs, die mit etwa fünf ihrer 15 Angestellten pro Spiel aus Bremerhaven anreist. Der Fisch kommt aus Schottland, weil er einen geringen Fettanteil aufweist. Der Hering wird überwiegend in der Nordsee gefangen. Als „Generalcaterer" - eine Art Organisator und Koordinator dieser Firmen - agiert die Firma Aramark aus Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main. Insgesamt sind pro Spiel mehr als 250 Menschen in Sachen Catering im Einsatz.

An fünf Bundesligastandorten ist die Firma aktiv. In Hamburg verkaufen sich Fischbrötchen am besten, in Berlin Buletten. In den sieben verschiedenen Vip-Bereichen geht es nobler zu: Da gab es zuletzt Rindfleischstreifen in Soja-Honig-Sauce und Lammfleisch in Rosmarin-Thymian-Sauce. Für die rund 120 bis 170 Hostessen ist die Zächel AG zuständig, die auch die Bundesligisten in Köln, Leverkusen, Hamburg, Hannover und Wolfsburg betreut. In der Kartei von Firmenchef Frank Zächel sind mehr als 1 500 Mitarbeiterinnen, meist Studentinnen, registriert. Der Arbeitstag der Damen (nur zehn Prozent des Zächel-Teams sind Männer) beginnt zwischen acht und zwölf Uhr mit dem Aufbau der Möbel. „Dann werden Tische und Stühle sauber gemacht, Messer und Gabel poliert und die Aufgaben verteilt", sagt Zächel. Ab 13 Uhr verteilen die Hostessen in ihren herthablauen Kostümen Vip-Bänder an die ersten Gäste. Die Speisen für die Vips liefern Aramark und Borchert.

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