Berlin : CDU bleibt gegen Körting allein Missbilligungsantrag abgelehnt

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Das Abgeordnetenhaus hat den von der CDU eingebrachten Missbilligungsantrag gegen Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wegen der gewalttätigen Ausschreitungen am Abend der 1.Mai-Demonstration in Kreuzberg am Donnerstag mit großer Mehrheit der Koalitionsfraktionen SPD und PDS sowie von Grünen und FDP abgelehnt. Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verteidigte das „Konzept der ausgestreckten Hand“ vom 1. Mai trotz der Krawalle. „Ich stehe zu der Doppelstrategie“, sagte Körting während der Aktuellen Stunde im Parlament.

Die CDU machte Körting wegen der Ausschreitungen heftige Vorwürfe. Bei den Krawallen wurden 175 Polizisten verletzt. 196 Menschen wurden festgenommen, es gab 170 Sachbeschädigungen, darunter mehrere angezündete Autos und zahlreiche zerstörte Fensterscheiben. Körting betonte, die Doppelstrategie sei „alternativlos, aber verbesserbar“. Es sei richtig gewesen, dass die Polizei sich zurückgehalten habe, solange es friedlich blieb, und dann beim Auftreten der Gewalt eingegriffen habe. dpa

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