Berlin : CDU-Gesprächsangebot: Grüne wundern sich über die "persönliche Einladung"

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Die "persönliche Einladung" des CDU-Generalsekretärs Ingo Schmitt an die Grünen, regelmäßige Gesprächskontakte aufzunehmen, hat die so Umworbenen sehr überrascht. "Wir sind hin- und hergerissen", sagte gestern Grünen-Vorstandssprecher Andreas Schulze. "Erst beschimpft uns CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky als eine Horde von Kommunisten, die dem Tod geweiht sind. Anschließend werden wir von Schmitt zu Tode geküsst."

Grundsätzlich seien die Grünen gesprächsbereit, so Schulze. Zum Beispiel würde man mit der CDU gern über die Bekämpfung des Rechtsradikalismus reden. Aber auch der Grünen-Fraktionschef Wolfgang Wieland beklagt sich über die ständig wechselnden Positionen der Berliner CDU gegenüber seiner Partei. Schwarz-Grün sei in Berlin erst denkbar, wenn Landowsky und CDU-Landeschef Eberhard Diepgen von der politischen Bühne verschwunden seien. Außerdem gäbe es momentan noch zu viele gegensätzliche Positionen. "Das wissen auch die Christdemokraten." Zusammenarbeit in den Bezirksämtern und auf der landespolitischen Ebene seien zweierlei Paar Schuhe.

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