CDU-Wahlkampf beginnt : Frank Henkel reist nach China - warum eigentlich?

Am Wochenende beginnt die CDU mit dem Wahlkampf in Berlin. Eine neue App soll dabei ausprobiert werden. Und Frank Henkel reist nach China.

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Wahlkampfleiter Kai Wegner (CDU, l-r), Kampagnenmanager Thomas Heilmann (CDU) und der CDU-Landesvorsitzende Frank Henkel posieren vor dem Brandenburger Tor.
Wahlkampfleiter Kai Wegner (CDU, l-r), Kampagnenmanager Thomas Heilmann (CDU) und der CDU-Landesvorsitzende Frank Henkel posieren...Foto: dpa

Die Berliner CDU will am Wochenende mit Informationsständen auf den Straßen Berlins mit dem Wahlkampf beginnen. Dabei soll auch eine neue App ausprobiert werden, die von der Partei entwickelt wurde, um mehr über die Wünsche der Wähler zu erfahren. Die App enthält ein Umfrageprogramm für neun Themenbereiche, von der inneren Sicherheit über Bildung und Wirtschaft bis zur Kultur, mit denen bis zur Wahl „eine fünfstellige Zahl von Wählern“ erreicht werden soll, sagte am Freitag der CDU-Wahlkampfmanager Thomas Heilmann.

Mit Tablets und der App werden geschulte Wahlkampfaktivisten auf die Straßen und zu Hausbesuchen geschickt, um dort Fragen, Sorgen und Wünsche der Berliner aufzunehmen. Außerdem wirbt die CDU jetzt schon für eine Woche auf bezahlten Werbeflächen mit ihrem Slogan „Starkes Berlin“. Heilmann betonte noch einmal: „Wir rechnen uns bei der Wahl am 18. September gute Chancen aus und setzen im Wahlkampf auch auf die Kanzlerin Angela Merkel – und die Kanzlerin setzt auf uns.“

Thema ist Korruptionsbekämpfung

Der CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel wird den Start der Berliner CDU-Wahlkampagne allerdings verpassen. „Im Rahmen internationaler polizeilicher Zusammenarbeit und jahrelanger Städtepartnerschaft“ reist er am Sonnabend für drei Tage nach Peking und Shanghai.

Eingeladen wurde er vom chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit, begleitet wird der Innensenator vom Polizeipräsidenten Klaus Kandt. Themen des Besuchs sind unter anderem Maßnahmen zur Korruptionsbekämpfung, Sicherung von Großveranstaltungen und der Umgang mit Schwerstkriminalität.

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