Berlin : CDU will Parteilose mitreden lassen Veranstaltungen in Ortsverbänden

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Die Berliner CDU will mit einer Kampagne zum Thema „Soziale Sicherheit“ eine neue Methode der Willensbildung erproben. Das sieht ein Konzept des Landesvorstands. Im so genannten Konzept 03 schlagen Generalsekretär Gerhard Lawrentz und Landesgeschäftsführer Matthias Wambach Veranstaltungen auf Ortsverbandsebene vor, bei denen interessierte Bürger die Meinungsbildung in der Partei direkt beeinflussen können. Mit einer Kampagne zur sozialen Sicherheit hofft der Landesvorstand, 400 bis 500 Nichtmitglieder zu erreichen. Sie sollen auf offenen OrtsverbandVeranstaltung einzig aufgrund beruflicher oder fachlicher Erfahrung mit dem Thema „Soziale Sicherheit“ zu Wort kommen. Da seien Ärzte und Apotheker genauso gefragt wie Krankenschwestern oder Mitarbeiter in einer Pflegestation, sagte Lawrenz in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“. Diese „Themenvertreter“ mit praktischem Fachwissen sollen ohne Parteizugehörigkeit, aber nach einem festen Zahlenschlüssel die Resolutionen der Berliner CDU zum Thema soziale Sicherheit mitformulieren. Die Partei will auf diese Weise von einem Stil der politischen Diskussion wegkommen, den Wambach als „Dauer-Generalismus“ kritisiert. (Seite 13) wvb.

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