Charité : Rege Beteiligung an Urabstimmung

Bei der Urabstimmung unter den nichtärztlichen Beschäftigten der Berliner Charité zeichnet sich laut Dienstleistungsgewerkschaft Verdi eine hohe Wahlbeteiligung ab.

Berlin - Die Resonanz sei überwiegend positiv, sagte der zuständige Verhandlungsführer Georg Güttner-Mayer. Bis Freitag soll die Urabstimmung an allen drei Standorten der Charité noch laufen. Laut Verdi müssen 75 Prozent der abstimmungsberechtigten Gewerkschafts-Mitglieder für einen Streik stimmen, damit mit einem Arbeitskampf begonnen werden kann.

Die Tarifverhandlungen für die nichtärztlichen Beschäftigten waren am Montag nach monatelangem Tauziehen gescheitert. Verdi hatte für die Krankenschwestern, Pfleger, Verwaltungsangestellten und das technische Personal des Universitätsklinikums unter anderem die Übernahme der Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst aus den Jahren 2003 und 2005 sowie den Verzicht auf Privatisierungen und betriebsbedingte Kündigungen verlangt. (tso/ddp)

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