Charity : Kinderhilfe mit Kunst und Kulinarischem

Die Bürgerstiftung Berlin lädt zum zweiten „Art Dinner“ ein. Der Erlös ist für die Lesepaten an Schulen gedacht.

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Das wird ein durch und durch moderner Abend. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr lädt die Bürgerstiftung Berlin schon zum zweiten Mal zum „Art Dinner“ ein. Diesmal beginnt es am 15. März um 19.30 Uhr im Hamburger Bahnhof. Menschen, die im Alltag bei den vielfältigen Projekten der Stiftung mitarbeiten, wissen sowieso, wie viel Spaß es machen kann, wenn man sich engagiert. An diesem Abend werden die Teilnehmer außerdem erleben, wie schön es ist, bei einem gesellschaftlichen Ereignis die Hochkultur zu feiern und gleichzeitig Kinder mit einem schwierigen Hintergrund zu unterstützen. Denn der Erlös des Abends soll dem Projekt „Zweisprachiges Bilderbuchkino“ zugute kommen.

Wie das funktioniert, erklärt die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung, Heike Maria von Joest: „Wir projizieren Bilderbücher auf Leinwände, so dass die Kinder mit ihren Lesepaten darüber diskutieren können.“ Später können sie das zu Hause anhand zweisprachiger Kopien noch einmal nachvollziehen. Selbst wenn Mütter keine guten deutschen Sprachkenntnisse haben, ist es ihnen so möglich, mit ihren Kindern ausführlich über das Buch zu reden. Aufgebracht werden müssen die Kosten für Verdunkelung, Notebooks und Beamer – und die sollten beim Art Dinner gut zusammenkommen.

Der Abend beginnt mit einem Empfang in der Historischen Halle und einer Begrüßung des Museumsleiters Eugen Blume. Dann können Teilnehmer sich das Museum und Ausstellungen anschauen, zum Beispiel „Martin Honert, Kinderkreuzzug“. Auch die zur Zeit besonders begehrte und viel diskutierte Ausstellung „Martin Kippenberger: Sehr gut/ Very Good“ kann dabei besucht werden.

So mit vielfältigen Eindrücken moderner Kunst eingestimmt, kann man sich bei hochkarätigen Konversationen dem Dinner widmen, das vom Restaurant Borchardt im Rahmen eines Teil-Sponsorings großzügig unterstützt wird. Auch eine Benefizauktion mit dem dafür eigens von der Villa Grisebach ausgebildeten Schauspieler Ralph Herforth wird es geben. Unter den Hammer kommen unter anderem Kunst von Jonathan Meese, ein exklusiver Abendspaziergang durch das Neue Museum und ein Abendkleid der Designerin Nanna Kuckuck.

Wer noch Karten erwerben möchte, sollte sich rasch entscheiden, denn im vergangenen Jahr kündigten viele neue Freunde der Stiftung an, unbedingt wieder dabei sein zu wollen. Jedes Ticket kostet 250 Euro, egal, ob man allein oder zu zweit kommt oder einen der Zehner- oder Zwölfertische bucht. Besonders stolz ist Heike Maria von Joest auf die Band, die sie zum musikalischen Ausklang gewonnen hat. Die Irin Nina Hynes hat als Neuberlinerin die Band „Dancing Sun“ gegründet und ist, wie von Joest schwärmt, „eine ganz und gar großartige Entdeckung“.

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