Berlin : Charlottenburg-Wilmersdorf: Rathaus wieder auf Draht

CD

Das Bezirksamt hat am Donnerstag mehr Mitarbeiter in die Charlottenburg-Wilmersdorfer Telefonzentrale entsandt, die seit der Änderung aller Ämternummern am vorigen Freitag kaum erreichbar war. CDU-Verwaltungsstadtrat Klaus-Dieter Gröhler sagte, es seien vorübergehend zwölf Beschäftigte im Einsatz. Zuvor waren es nach seiner Kenntnis sechs (laut einer Mitarbeiterin dagegen nur vier). Im Tagesspiegel-Test wurde nachmittags beim zweiten Anruf unter 9029 10 abgehoben, wenn auch erst nach mehr als 20 Freizeichen.

Statt der Telefonzentralen der Rathäuser Charlottenburg und Wilmersdorf gibt es nun ein vom Bezirk finanziertes "Call-Center" im Landesbetrieb für Informationstechnik (LIT). "Auf Dauer" sollten vier Beschäftigte genügen, sagt Stadtrat Gröhler. Die Lage werde sich entspannen, sobald mehr Bürger die neuen Apparatnummern ihrer Ansprechpartner kennen. Diese stehen in einer Gratis-Broschüre und im Internet ( www.charlottenburg-wilmersdorf.de ). Auch Gröhler rief versuchsweise am Donnerstagmorgen das Call-Center an. "Es hat geklappt, aber drei Minuten gedauert."

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