Berlin : "Charlottenburger Cirkel" bringt neue Lehrstellen

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Mit Ständen im Europa-Center am Breitscheidplatz präsentiert sich in dieser Woche der regionale Ausbildungsverbund "Charlottenburger Cirkel". An der Wasseruhr im Erdgeschoss gibt es Einblicke ins Friseur-, Elektro- und Tischlerhandwerk, in die Metallverarbeitung, die Modeschneiderei und die Gastronomie. So führen angehende Friseure eine Typberatung per Computer vor: Eine Kamera nimmt Porträts auf, dann werden diese auf dem Bildschirm mit unterschiedlichsten Haarschnitten versehen. Die Schneider zeigen eigene Modelle, und bei den Tischlern kann man das Zurechtsägen von Würfeln nach Augenmaß probieren. Die Stände sind bis Freitag jeweils von 10 bis 18 Uhr besetzt.

Der "Charlottenburger Cirkel" wurde vor einem Jahr nach dem Vorbild älterer Ausbildungsverbünde wie dem "Kreuzberger Kreis" gegründet. In diesem Monat kommen 54 neue Lehrstellen hinzu, insgesamt liegt die Zahl der zusätzlich entstandenen Ausbildungsplätze nun bei 130. Im Angebot sind auch kaufmännische Berufe und die Qualifikation zum "Mediengestalter". Zu den Trägern und Partnern des Projekts zählen das Sozialpädagogische Institut (SPI), der gemeinnützige Verein "Together" unter Vorsitz des CDU-Bundestagsabgeordneten Siegfried Helias, das bezirkliche Jugendamt, das Berufsbildungswerk der Berliner Wirtschaft (bbw), die Friseur-Innung, die Handwerkskammer und die Bürofirma "EDFrau".

Mit der Aktion im Europa-Center wirbt man auch um neue Ausbildungsbetriebe. Laut Jugendstadtrat Andreas Statzkowski (CDU) mangelt es vor allem an Tischlereien. Der Vorteil für beteiligte Firmen liegt darin, dass sie keine komplette praktische Ausbildung leisten müssen, weil Übungsbetriebe des Berufsbildungswerks ihnen einen Teil davon abnehmen. Die Theorie wird wie üblich an Berufsschulen gelehrt.Interessenten können sich auch an das Büro des Charlottenburger Cirkels und des Together e.V. in der Mierendorffstraße 11 wenden. Telefon: 3450 0280, E-Mail: together-ev@gmx.de

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