Checkpoint Charlie : Black Box informiert über Kalten Krieg

Berlin hat wieder eine Infobox, diesmal zum Kalten Krieg. Vor dem Kubus am Checkpoint Charlie sollen sogar Panzer stehen.

Erfolgsmodell. Jede Infobox seit der roten vom Potsdamer Platz wird von den neugierigen Berlinern sofort gestürmt. Im Sommer öffnet die nächste. Sie ist schwarz. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Erfolgsmodell. Jede Infobox seit der roten vom Potsdamer Platz wird von den neugierigen Berlinern sofort gestürmt. Im Sommer...

Berlins neueste Infobox glänzt in schwarzer Farbe am Checkpoint Charlie. Dort, wo später das Museum des Kalten Krieges stehen soll, informiert sie ab Sommer über die historischen Zusammenhänge und Berlins Rolle im Kalten Krieg. Dabei ist sie nur ein Platzhalter. Das endgültige Museum soll auf 3000 Quadratmetern in einem Neubau entstehen, den ein irischer Investor plant. Es wird frühestens 2015 eröffnet. An diesem Ort, der stark dem Kommerz verfallen sei, solle die Ausstellung möglichst sachlich bleiben, sagte Kulturstaatssekretär André Schmitz am Donnerstag. Trotzdem sollen zwei Panzer vor dem Kubus aufgestellt werden. Die 120 000 Euro teure „Black Box“ wurde aus Geldern ehemaliger DDR-Organisationen finanziert und soll mit Landesmitteln ausgestattet werden.

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