Berlin : Chicago auf den Köpfen – mit Pony und gelegten Wellen

Hamburger Haarstylistin präsentierte imKaDeWe den neuen Trend – und ihre Pflegelinie dazu

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STADTMENSCHEN

Das Chicago der 20er Jahre ist in der kommenden Saison modisch angesagt. Was nicht heißen soll, dass sich die Berliner Mafiosi nun in Nadelstreifen, unter dem der Colt dezent verborgen ist, ein Stelldichein geben. Vielmehr geht es um die Köpfe, besser gesagt, um den Haarschmuck. Nicht der hiesige Scherenkünstler Udo Walz sagte gestern im KaDeWe an, was „oben“ demnächst in ist – sondern seine strähnchenblonde Kollegin Marlies Möller . Die Hamburgerin zeigte gestern gleich selbst auf ihrem Kopf, was ein „Golden Girl“ trägt – einen Bubikopf mit langen Ponyfransen. Wer keinen Pony mag oder tragen kann, muss trotzdem nicht auf die Goldenen Zwanziger auf seinem Kopf verzichten – mit sanft an den Kopf gedrückten Wellen. Nicht nur Trendfrisuren brachte Marlies Möller im KaDeWe unter die Leute, auch ihre eigene Haarpflegelinie hatte sie aus Hamburg vom Neuen Wall mitgebracht. Dort beschäftigt sie in bester hanseatischer Lage auf über 1000 Quadratmetern siebzig Mitarbeiter – damit zählt Möllers Salon angeblich zu den größten der Welt. Auch einen Schönheitstip gab es gestern von der 1996 in New York mit dem „World Master Award“ geehrten Trockenhaarschnittkünstlerin mit auf den heißen Weg: viel trinken, am besten Wasser. hema

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