• Chinese fälschte Uni-Zulassungen Schleuser versorgte Landsleute, damit sie in Berlin bleiben konnten

Berlin : Chinese fälschte Uni-Zulassungen Schleuser versorgte Landsleute, damit sie in Berlin bleiben konnten

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Die Polizei hat einen 25jährigen Chinesen gefasst, der seinen Landsleuten gegen Bargeld gefälschte Uni-Dokumente – unter anderem für die TU Berlin – verkauft hat: Die Chinesen sollten über die Papiere eine Aufenthaltsbewilligung in Deutschland erhalten oder eine Verlängerung bekommen. Gegen den Chinesen wurde nun Haftbefehl erlassen wegen des Verdachts auf Schleppen und Schleusen.

Nach einem Hinweis hatte die Polizei am 31. März sieben Chinesen überprüft: Bei sechs von ihnen wurden gefälschte Zulassungsbescheinigungen gefunden. Der siebte Chinese war der Fälscher, der in seiner Wohnung in der Kantstraße (Charlottenburg) die Dokumente hergestellt hatte. Beweismittel: gefälschte Stempel der Deutschen Botschaft in Peking und gefälschte Stempel mit Berliner Bär als Wappen und dem Wappenadler der Bundesrepublik Deutschland. Mit Aushängen in Asia-Shops und China-Restaurants hatte der Fälscher für seine „Service-Leistungen“ geworben. Zwischen 2000 Euro und 7420 Euro hat er dafür verlangt. Den sechs gefassten Chinesen wurde der Pass abgenommen: Fünf müssen sich demnächst vor der Ausländerbehörde erklären, einer soll bereits kurz vor der Ausweisung stehen. tabu

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