Berlin : Christa Thoben soll Senatorin für Wissenschaft und Kultur werden

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Die ehemalige Staatssekretärin im Bundesbauministerium, Christa Thoben (CDU), soll Senatorin für Wissenschaft und Kultur werden. Es sei "äußerst wahrscheinlich", dass Frau Thoben für dieses Amt nominiert werde, wurde gestern in Führungskreisen der Union bestätigt. CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky hatte die 58-jährige Volkswirtschaftlerin, die seit 1986 stellvertretende CDU-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen ist und dem Präsidium der Bundespartei angehört, schon am Freitag im Tagesspiegel-Interview als "eine sehr gute Frau" empfohlen. Sie decke mit Sicherheit die wissenschaftliche Seite ab und habe Affinitäten zur Kultur. Frau Thoben gilt als Vertreterin des liberalen CDU-Flügels. Der Regierende Bürgermeister und CDU-Landeschef Eberhard Diepgen hat dem Vernehmen nach aber noch nicht entschieden, wer Finanzsenator wird. Entweder soll ein jüngeres CDU-Mitglied aus Berlin ins Regierungsamt gebracht werden oder ein Finanzexperte mit bundespolitischer Erfahrung. Bei einer Berliner Lösung hätte der 39-jährige Finanz-Staatssekretär Peter Kurth gute Karten. Offiziell vorgeschlagen werden die CDU-Senatskandidaten am Dienstag im Landesvorstand. Dann spricht der Landesausschuss eine Empfehlung aus.

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