CHRONIK : CHRONIK

Mai 2011:

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), in der Fachärzte die Mehrheit haben, stimmt der Auszahlung von je 183 000 Euro Übergangsprämie an die drei Vorstände zu.

Dezember 2011: Die Staatsanwaltschaft prüft Prämien der Kassenärzte-Chefs. Vor allem Hausärzte sind empört und sprechen von einem „Funktionärsklüngel“ in der KV-Spitze.

Januar 2012: Der neue Senator Czaja (CDU) fordert eine Rückzahlung – zunächst ist dies seine politische Forderung. Die Rechtsaufsicht prüft den Fall. Vorstandsmitglied Uwe Kraffel geht nach eigener Auskunft davon aus, dass die Summe ein Teil des Gehaltes ist.

Februar 2012: Die Rechtsaufsicht der Gesundheitsverwaltung hält die Prämien für rechtswidrig. Die Mediziner sollen den Bonus zurückzahlen und bekommen eine Frist zum 20. Februar. Das Parlament der KV fordert den Vorstand auf, die Übergangsgelder bis zur Klärung des Falls zurückzuzahlen. Die drei KV-Chefs überweisen das Geld auf Sonderkonten. hah

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