Berlin : CHRONOLOGIE DES BOTSCHAFTSBAUS

-

Das Büro Moore Ruble Yudell Architects & Planners/Gruen Associates gewinnt den Architekturwettbewerb. Der Bau sollte unverzüglich starten, die Fertigstellung noch Ende 1999 sein.

März 1997: Die Finanzierung wackelt, weil der USKongress die Mittel nicht freigibt. Die Kosten von 125 bis 140 Millionen US-Dollar sollen durch den Verkauf von Immobilien in Deutschland hereinkommen.

August 1998: Auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania werden verheerende Bombenanschläge verübt. In der Folge werden die Sicherheitsvorschriften für Neubauten von Botschaften verändert. Ein Sicherheitsstreifen von 30 Metern um das Gebäude wird auch für den Neubau am Pariser Platz vorgeschrieben.

September 1998: Umzug nach Berlin, Sitz ist jetzt die frühere Botschaft in der DDR in der Neustädtischen Kirchstraße.

Juli 1999: Der Senat bringt wegen der nicht zu lösenden Sicherheitsfrage am Pariser Platz Ersatzstandorte ins Gespräch.

Mai 2000: Der Senat lenkt ein, das Kuratorium der Stiftung zur Errichtung des Holocaust-Mahnmals ist bereit, auf einen Teil des Grundstücks zu verzichten, damit die Behrenstraße verschwenkt werden kann und die neue Botschaft den geforderten Sicherheitsabstand erhält.

März 2001: US-Außenminister Colin Powell ist bereit, Zugeständnisse an die Berliner in der sensiblen Sicherheitsfrage zu machen. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) spricht bei einem USA-Besuch unter vier Augen mit Powell über den Neubau.

Januar 2002: Der Senat und die US-Regierung legen den Streit um den Neubau der Botschaft bei. Die Amerikaner stimmen in fast allen Punkten den Vorschlägen der Berliner zu und sind bereit, wesentliche Teile des Sicherheitsabstandes auf das eigene Grundstück zu verlegen. Im Gegenzug dürfen die Amerikaner höher bauen.

Oktober 2004: Der erste Spatenstich ist für den Monatsanfang geplant. oew

0 Kommentare

Neuester Kommentar