Chronologie : Rocker-Auseinandersetzungen in Berlin und Brandenburg

4. Februar 2010:

 Der Chef der deutschen Hells Angels bestätigt den Übertritt von 70 Berliner Bandidos. Die Polizei fürchtet eine Zuspitzung der Lage.

31. Dezember 2009: Auf einem Kaufhausparkplatz in Eberswalde schießt ein Anwärter der Hells Angels auf einen Bandido, ohne diesen zu verletzen.

13. August 2009:
In Hohenschönhausen wird der 33-jährige Michael B. auf offener Straße erschossen. Hintergrund ist vermutlich ein Racheakt, weil B. im Bandenkrieg zwischen Bandidos und Hells Angels die Seiten gewechselt hatte.

23. Juli 2009: Auf einem Acker bei Neuruppin liefern sich Motorrad-Rocker und eine Gruppe Vermummter eine Schlägerei: zwei Personen werden verletzt

17. Juli 2009: Die Berliner Polizei nimmt 34 Männer aus der sogenannten Türsteher- und Rockerszene fest, die einen Stripclub am Straßenstrich in der Oranienburger Straße stürmen wollten

20. Juni 2009: In einem stark beschädigten Pkw in Finowfurt werden drei Schwer- und einen Leichtverletzter gefunden. Die Polizei geht von einer Auseinandersetzung im Rockermilieu aus

6./7. März 2009: Die Brandenburger Polizei verhindert in Eberswalde mit umfangreichen Kontrollen eine Auseinandersetzung zwischen Bandidos und Chicanos sowie Hells Angels

24. November 2008: Ein 26 Jahre altes Mitglied der Bandidos wird zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Der Angeklagte hatte Anfang Februar 2008 in der Cottbuser Innenstadt mehrere Schüsse mit einer halbautomatischen Pistole auf Mitglieder der Hells Angels abgegeben

11. November 2008: In Reinickendorf wird ein 42-Jähriger von acht Rockern angegriffen und mit einem Messer verletzt

6. Juli 2008: An einer Ampelkreuzung in Hennigsdorf feuern Angehörige der Red Devils auf einen Rivalen des Motorradclubs Bandidos. Der 36-Jährige Haupttäter wird zu zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt.

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