Commerzbank-Filiale : Einbruch in Banktresor am Ku’damm

130 Schließfächer geleert und dann Feuer gelegt

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Rund 130 Schließfächer von Privatkunden sind gestern bei einem Einbruch in eine Commerzbank-Filiale am Kurfürstendamm aufgebrochen worden. Wie die „Berliner Abendschau“ berichtete, hebelten die Täter gegen fünf Uhr morgens zunächst den Spind einer Baustelle vor dem Haus am Kurfürstendamm 59/60 auf und stahlen dort Werkzeug. Dann brachen die Täter in die Bank ein, gelangten in den Tresorraum und öffneten mit dem Werkzeug – unter anderem einem Flex-Trennschleifer – die Schließfächer. Die „Abendschau“ berief sich bei ihrer Darstellung auf Angaben von Bauarbeitern, die nach dem Einbruch den Tatort besichtigten. Die Polizei bestätigte lediglich, dass es einen Einbruch in diese Commerzbank-Filiale in Charlottenburg- Wilmersdorf gegeben habe, wollte aber aus ermittlungstaktischen Gründen keine Details bekanntgeben. In der „Spät-Abendschau“ berichteten Bauarbeiter, dass auf dem Boden des Tresorraums noch allerlei Schmuck wie Goldketten und Ringe gelegen habe. Zudem sollen die Diebe durch Löcher in der Decke in den Raum gekommen sein, nach der Tat ein Feuer gelegt haben. Der früh alarmierte Wachschutz habe nicht reagiert.

Unterdessen hieß es von Polizeiexperten, dass der Wert des Diebesgutes vermutlich nie genau ermittelt werden könne. In solchen Fällen würden die Nutzer der Schließfächer oft entweder der Versicherung gegenüber übertreiben – oder steuerlich nicht veranlagte Wertsachen verschweigen. kög/Ha

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