Berlin : DAMIT MÜSSEN PATIENTEN AB JANUAR RECHNEN

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Einfach schnell zum Arzt – da kann der Weg vergebens sein. Wer behandelt werden will, muss sich dran gewöhnen, zuvor nach einer offenen Praxis zu suchen. Für Patienten kann das bedeuten, auf den seit Jahren gewohnten Mediziner vorübergehend verzichten zu müssen. Also: längere Wege, volle Wartezimmer und ein Arzt, den man erst über seine Krankengeschichte aufklären muss.

Verschobene Behandlungen: Mancher Arzt wird unter Hinweis auf die ausgeschöpften Budgets Behandlungen ins nächste Quartal verschieben.

Weniger und billigere Arzneimittel: Weil Medikamente immer teurer werden, sollen Ärzte auf preiswerte Generika, d.h. wirkstoffgleiche Nachahmerprodukte von Originalpräparaten, ausweichen. Daran wollen sich die Mediziner buchstabengetreu halten. Das heißt unter Umständen: mehr oder andere Nebenwirkungen als beim Original. Außerdem sind manche Medikamente weniger bequem einzunehmen, weil man mehr Pillen für die gleiche Dosis schlucken muss. Außerdem: Nur noch „notwendige“ und „ausreichende“ Medikamente und Heilbehandlungen werden verschrieben – nach sechs Mal Krankengymnastik ist erst einmal Schluss. I.B.

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