Berlin : Danke für Prada

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Er lässt es lässig angehen. Sein Hemd ist weit aufgeknöpft, an den Füße FlipFlops der Kategorie super-einfach, und in dem Aufzug schlappt er durch das Foyer vom Four Seasons am Gendarmenmarkt. Hollywood-Regisseur Joel Schumacher ist am Montag herbeigejettet, um Reklame für seinen neuen Film zu machen. Unter dem Titel „Nicht auflegen“ wird der Thriller im Juli in die Kinos kommen, nicht die größte Produktion seiner Karriere (er drehte zum Beispiel die Batman-Filme): „Am Ende interessiert nur, ist es ein guter Film oder nicht.“ Schumacher wie der gesamte Stab haben für die Mindestgehälter der Filmemacher-Union (einer Art Gewerkschaft) gearbeitet. „Wer darunterliegt, wird rausgeworfen“. Das geringe Gehalt ist aber nicht der Grund für das legere Auftreten des Regie-Stars. Nein, Schumacher liebt es locker, trug die Latschen schon im sizilianischen Taormina, wo er gerade herkommt. Das Prada-Kulturbeutelchen, das er als Gastgeschenk in Berlin bekam, hat er trotzdem mit einiger Freude angenommen. Ein bisschen Luxus liebt eben jeder. Selbst Joel Schumacher. oew

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