DARUM GEHT ES : Streit angezettelt

Finanzsenator Thilo Sarrazin, Verdi-Chef Frank Bsirske, Verdi-Verhandlungsführer Frank Bässler und Berlins Verdi-Chefin Susanne Stumpenhusen unterschrieben 2005 zu später Stunde einen handschriftlichen Anhang und besiegelten damit die BVG-Tarifvereinbarung. Darum dreht sich nun der Streit. Unterschiedliche Auffassungen gibt es bei der Frage, ob Tariferhöhungen bei den Altbeschäftigten der BVG mit deren übertariflicher Zulage, Sicherungsbetrag genannt, verrechnet wird oder nicht. Im Tarifvertrag heißt es, der Sicherungsbetrag bleibe unverändert. Darauf beruft sich Verdi. Die Arbeitgeber bestreiten das. Sie verweisen auf den handschriftlichen Zusatz, nach dem es nach einer Tariferhöhung unterschiedliche Regelungen für Alt- und Neubeschäftigte geben kann. Wir dokumentieren den entscheidenden Passus: „Im Falle von Lohnvereinbarungen nach 2007 sind unterschiedliche Regelungen für Neubeschäftigte und Mitarbeiter, die unter die Anwendungsvereinbarung der BVG AöR vom 31.8.2005 fallen, möglich.“

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben