Berlin : Darum ist es am Rhein so schön

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Ein Sommerfest ist ein Sommerfest, und die Rheinromantik ist die Rheinromantik. Ein Sommerfest ist Musik, gelegentlich mehr laut als schön, lange Tische, Büfett-Theken, und viele Menschen - 2500 waren es am Mittwochabend in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Für die Rheinromantik geben die Dichter die Stichworte: vor 200 Jahren unternahm der Dichter Friedrich Schlegel seine Rheinreise, reisten auch Clemens Brentano und Achim von Arnim und Heinrich Heine - weshalb das Rheinland in diesem Jahr zum „Jahr der Rheinromantik“ lädt und darauf hofft, dass die UNESCO das Mittelrheintal in der nächsten Woche in die Liste des Weltkulturerbes aufnimmt. Die Verbindung zwischen romantischem Rhein und der brandenburgischen Ebene stellten Ministerpräsident Kurt Beck und Staatssekretär Karl-Heinz Klär, der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, her: Sie führten die alte Frage, warum es am Rhein so schön sei, einer weiteren Klärung zu und bestätigten den Ruf des Landes, ein Hort fröhlicher Lebensart zu sein. Zur Unterstützung dieser zugegeben etwas improvisierten Verbindung hatte das kleine Land - und mehr als zwei Dutzend Sponsoren - keine Kosten und Mühen gescheut. Auch war das einschlägige folkloristische Personal in persona auf Loreley und Edelsteinhexen nebst der Weinkönigin zur Stelle. Und, nicht zu vergessen, ein Sommerabend, wie man ihn sich nicht besser wünschen kann. Er machte die alte Grenzmeile zwischen Potsdamer Platz und Reichstag für ein paar Stunden zum Festplatz. Rdh.

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