Berlin : Das Branchenbuch als Trendbarometer. Mit Hompage und CD-Rom

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Mehr Piercing-Studios, weniger Tattoo-Shops und eine deutliche Zunahme bei den Industriekletterern: Die guten alten Gelben Seiten verzeichnen als "Branchenbarometer" stets die neuesten Trends in einer sich immer wieder verändernden Stadt. Mit den vielen hohen Neubauten kamen zum Beispiel gleich reihenweise Firmen nach Berlin, die große Glasfächen und andere Fassaden reinigen und reparieren. Die Einträge dieser Stadtalpinisten nahmen um 33 Prozent zu. Auch von anderen neuen Branchen tummelt sich einiges zwischen Aalräuchereien und Zylinderstiften: Yoga, Feng Shui und Internet-Service sind Einträge neueren Datums. So verzeichnete die Ausgabe von 1996 ganze zehn Internetfirmen, heute sind es fast 200.

"Die neuen Gelben Seiten zeigen einen Querschnitt durch Berlin und spiegeln das Leben und die Veränderungen der Stadt wider", sagte Hartmut Engel, Geschäftsführer der Branchen- und Fernsprechbuch GmbH, gestern bei der Vorstellung des neuen Branchentelefonbuchs.

Mit dem Zusammenwachsen der Stadt seien viele Unternehmen an neue Standorte gezogen. Dieser Trend sei nun fast gestoppt. Für Hartmut Engel ein Zeichen, dass die Trennung der Stadt überwunden ist. Trotzdem verändern sich jedes Jahr immer noch bis zu 40 Prozent der Einträge.

Als "Lifestyle-Magazin" will Hartmut Engel die Gelben Seiten gar verstanden wissen. Und irgendwie haben sie ja auch alles, was so zum modernen Lebensstil gehört: Internetadresse, beigelegte CD-Rom und brandneues Layout.

Wie jedes Jahr liegen die Gelben Seiten zusammen mit den neuen Telefonbüchern und den CD-Roms kostenlos in den Berliner Postämtern aus. Dort können sie bis zum 26. Juni auch ohne Benachrichtigungskarte abgeholt werden.Mehr zum Thema unter www.gelbe-seiten-berlin.de und www.teleauskunft.de

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