Berlin : Das Buch zum Preis

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Der Autor selbst konnte natürlich nicht dabei sein: Jimmy Carter nimmt am heutigen Dienstag in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen. Ein Stück von ihm ist dennoch in Berlin: Im Einstein Unter den Linden wurde die deutsche Neuausgabe seiner Autobiographie „Das Beste geben“ vorgestellt. Die Leistungen des ExPräsidenten und Camp-David-Vermittlers könnten „für uns alle eine Lektion sein“, sagte dazu US-Botschafter Daniel R. Coats, der Carters Einsatz für Frieden und Menschenrechte würdigte. Der Mensch Carter wurde präsent, als Dieter Mann, ehemaliger Intendant am Deutschen Theater, aus dem Buch vortrug: Wie Carter als einer der ganz Wenigen dafür eintrat, dass seine Baptistengemeinde Farbige zulässt. Carters Zugehörigkeit zur Freikirche ist auch der Grund, warum die Autobiographie (sie wurde im Vergleich zur Originalausgabe von 1976 um ein Nachwort ergänzt) im kirchlichen Oncken-Verlag erscheint (19,90 €). So hob auch Siegfried Grossmann, Präsident des Bundes Evangelischer-Freikirchlicher Gemeinden Carters Vorbildrolle als überzeugter Christ hervor. rau

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