Berlin : Das Denkmal für Hardenberg lässt auf sich warten

Die Rekonstruktion eines Denkmals für den preußischen Reformer Karl August Fürst von Hardenberg gestaltet sich schwieriger als erwartet. Vor zwei Jahren hatte der Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper, die Pläne publik gemacht. 230 000 Euro soll das Denkmal kosten, erst ein Drittel ist durch Spenden gesichert, wie er gestern sagte. Die 2,80 Meter große Bronzeskulptur mit Granitsockel war 1907 auf dem früheren Dönhoffplatz an der Leipziger Straße aufgestellt worden und verschwand 1949. Friedrich-Carl Graf von Hardenberg aus der Neuhardenberger Linie der Familie besitzt eine kleine Bronzekopie, von der er 2002 Gipsabdrücke fertigen ließ. Eine gelangte an Momper – Initialzündung zur Idee eines neuen Denkmals, für das sich nun der Verein Standbild für Berlin einsetzt. Ein Platz ist gefunden: am Gropiusbau, gegenüber dem Preußischen Landtag, Sitz des Abgeordnetenhauses, vor dem schon ein anderer großer Reformer Preußens steht: Freiherr vom Stein. ac

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