Berlin : Das erste Mal: Krematorien-Fusion

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Die Krematorien in Ruhleben und Treptow (Baumschulenweg) werden zu einem öffentlichen Betrieb zusammengefasst, der von den zuständigen Bezirken gemeinsam verwaltet wird. Mit diesem Beschluss, der am Dienstag gefasst wurde, will der Senat die wirtschaftliche Situation der Einrichtungen verbessern. Die Berliner Krematorien sind insgesamt nur zur Hälfte ausgelastet und schreiben rote Zahlen, die den öffentlichen Etat belasten. Das Krematorium in Wedding soll, wie geplant, zum 1. Januar 2003 geschlossen werden. Seit Jahren wird ein großer Teil der in Berlin Verstorbenen zur Einäscherung in auswärtige Krematorien transportiert. Je nachdem, ob diese Entwicklung anhält oder gestoppt werden kann, sollen die vorhandenen Verbrennungskapazitäten in Berlin dem Bedarf angepasst werden, teilte der Senat gestern mit. za

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