Berlin : DAS GIBT’S NOCH

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(etwa 150 000 Muttersprachler leben hier) können Spaziergänger kennen lernen, wenn sie die russische Buchhandlung Raduga in Mitte besuchen. Hier gibt es nicht nur Literatur, sondern auch Videofilme und russische Musik (Wilhelmstraße 89, Mo. bis Fr. 1118.30 Uhr, Sa. 11-15 Uhr). Und der Klassiker zum Russen Kennenlernen: die Russendisko mit Bestseller-Autor Wladimir Kaminer als DJ. Ab und zu samstags im Kaffee Burger in Mitte. (Torstraße 60, www.kaffeeburger.de )

Berlins Inder sind gar nicht so zahlreich wie man denken könnte angesichts der vielen Restaurants: Etwa 3000 sind es laut Botschaft. Ihr Sikh-Tempel steht an der Kögelstraße 6 in Reinickendorf. Gottesdienste (auf Punjabi) finden sonntags von 12 bis 13 Uhr statt; Besucher sind herzlich willkommen. Wer hip sein und den Trend zur indischen Innendeko mitmachen will: Bei „Einzelhandel Dr. Lugani“ an der Cauerstraße 28 in Charlottenburg gibt’s alles, von der Götterstatue bis zu bestickten Kissen. Und hier, sagen Inder, isst man gut: im Amrit, Oranienstraße 202 in Kreuzberg (Telefon 030/612 55 50). Tolles Brunchbuffet: im India Town, Ahornstraße 22 in Steglitz (Telefon 030/79 70 92 28).

Berlins Schweden trifft man gehäuft sonntags um elf beim schwedischsprachigen Gottesdienst der Victoriagemeinde. Sie ist die älteste Deutschlands und feiert gerade hundertjähriges Bestehen. 650 Schweden sind Mitglied, insgesamt leben 2000 in Berlin. Lebensmittel von Rentiersalami bis zu handgemachten Zuckerstangen gibt’s übrigens bei Kardemumma in Friedenau (Rheinstraße 52, Telefon 030/85 40 13 68). rcf

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