Berlin : Das Kinosterben geht weiter

Ende Juni schließt die „Kurbel“

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Das Kinosterben in der Umgebung des Kurfürstendamms geht weiter. Am 25. Juni ist die letzte Vorstellung in der seit 1934 bestehenden „Kurbel“ in der Charlottenburger Giesebrechtstraße. Wie der Betreiber, die Düsseldorfer UfaTheater AG, auf Anfrage bestätigte, habe man wegen der „viel zu hohen Mieten“ zur Schadensbegrenzung die Notbremse gezogen. Zwar werde noch mit dem Vermieter verhandelt, die Chancen auf eine Fortführung des Spielbetriebs seien aber sehr gering. Verwiesen wurde zugleich auf die Konkurrenz der großen Multiplex-Kinos. Nicht einmal eine „Matrix“-Kopie habe man für die „Kurbel“ bekommen können. Das traditionsreiche Kino bietet in drei Sälen insgesamt 627 Plätze, neun Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Die Ufa-Theater AG betreibt in Berlin noch das Kosmos in der Frankfurter Allee, das derzeit nicht gefährdet ist. ac

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