Berlin : Das Sams ist wieder da

Darstellerin Christine Urspruch gerät im zweiten Kinofilm in Gefahr

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Es ist klein, frech und kugelbäuchig, hat rote Struwwelhaare, eine Schweinsnase und lauter blaue Wunschpunkte im Gesicht. Die Rede ist vom Sams, ganz klar. 1973 erschien das erste von fünf SamsBüchern von Paul Maar, im Herbst 2001 kam der erste Film ins Kino und begeisterte 1,8 Millionen Zuschauer und am 11. Dezember kommt nun mit „Das Sams in Gefahr“der zweite Abenteuerfilm.

Dafür ist die Berliner Schauspielerin Christine Urspruch wieder in die Rolle des koboldartigen Wesens geschlüpft: „Ich hätte früher nie gedacht, dass ich einmal mit einem blauen Taucherkostüm auf dem Hausdach sitze und ein lautes Sams-Lied singe“, sagt die 33-Jährige, die nur 1,32 groß ist. In diesem Fall „ein großes Glück“, sagt Urspruch. „Denn für so eine Rolle gibt es nicht viele Schauspieler.“ Doch auch sonst ist Christine Urspruch mit ihrer Karriere zufrieden: Im Münsteraner „Tatort“ ist sie die Assistentin Alberich. Das Sams war ihre erste Kinorolle. Was sie mit dem kleinen Wesen gemeinsam habe? „Wir sind beide sehr fröhlich, lebenslustig – und ich esse zum Beispiel auch sehr gerne gut. Und das Sams eben auch.“ Im Film kehrt der kleine Rotschopf zu Herrn Taschenbier (Ulrich Noethen) zurück, um dessen Sohn Martin (Constantin Gastmann) zu helfen, einem Außenseiter an der Schule. Doch dann wird das Sams vom bösen Sportlehrer Fitzgerald Daume (Dominique Horwitz) entführt. Es dauert nicht lang, bis der entdeckt, dass ein Sams Wünsche erfüllen kann. Und was würde sich Christine Urspruch wünschen, wenn sie einen Wunschpunkt hätte? „Dass ich niemals das Lachen verlerne.“vv

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